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Schlingenstanzen

 
 
Durch das Schlingenstanzen werden die Büschel in den Körpern befestigt. Nebst Bürstenkörpern und Besatzmaterial ist zusätzlich Stanzdraht nötig, der ab Rolle der Maschine zugeführt wird.

Der Stanzdraht wird ins Werkzeug eingeführt und abgeschnitten.

Während der Kreisbogen ein Büschel des Besatzmaterials vom Magazin ins Werkzeug schiebt, wird das Drahtstück agraffenförmig gebogen. Draht und Büschel werden durch die Stanzzunge zusammengeführt, bis der Draht das Büschel umschliesst.

Durch das Weiterstossen der Drahtschlinge wird das Büschel gefaltet. Eine Verengung drückt die Drahtschlinge zusammen.

Büschel und Drahtschlinge werden mit grosser Kraft ins vorgebohrte Loch gepresst, wodurch sich die Drahtschlinge im Lochboden und in den Seitenwänden verankert und das Büschel fixiert wird.

Jede unserer modernsten, teilweise in Eigenbau entwickelten Maschinen montieren bis zu 350 Büschel je Minute.

Bevor der Artikel die Maschine verlässt, wird der Besatz auf die entsprechende Länge abgeschert und ausgekämmt. Bodenwischer und Schrubber erhalten ein Stielgehäuse montiert. Zudem wird jeder Artikel, je nach Auftrag, mit einem Streifband oder einer Etikette versehen und gleichzeitig einer Qualitätskontrolle unterzogen.

Sämtliche Grob- und Feinbürsten, aber auch gewisse technische Bürsten, werden mit dem Schlingenstanzverfahren hergestellt. Dadurch, dass sich die Drahtschlinge in den Lochboden bohrt, ist dieses Stanzverfahren nur für Bürstenkörper geeignet, die eine gewisse Dicke aufweisen.